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Investoren » Private Equity an der Börse?

Private Equity statt Public Equity. Per definitionem beteiligt sich Private Equity an nicht-börsennotierten Unternehmen. Und trotzdem kann man sich an Private Equity über die Börse beteiligen? Ja, das geht. Und die exzellenten Renditen „mitnehmen“? Vorsicht, da kann einiges durcheinander gehen. In England kann man schon lange die Aktien einiger notierter Beteiligungsfonds kaufen. Entweder erwirbt man dort einen direkten Anteil an der Beteiligungsgesellschaft oder an einem Fonds, der von einer Management-Gesellschaft verwaltet wird. In Deutschland war lange eher das Modell der börsennotierten fokussierten Industrieholding blich. In jüngerer Zeit gibt es mehrere in Ihren Anlagen breit gestreute Aktiengesellschaften, nicht selten mit einer starken Restrukturierungskomponente im Beteiligungsbesitz. In den USA kommt jetzt der milliardenschwere Börsengang der Management-Gesellschaften“ in Mode. Man beteiligt sich als Aktionär nicht direkt an dem Beteiligungsportfolio sondern an dem „Verwalter“. Insgesamt gilt: Private Equity an der Börse kann Apfel oder Birne sein. Beide können gut schmecken oder auch nicht. Für private Anleger gibt es auch noch die Möglichkeit, Geld in (nicht börsennotierten) Dachfonds anzulegen. Mit anderen Vor- und Nachteilen als bei einer Aktie. Das Spektrum ist weit. Und nicht immer glänzt die Anlagemöglichkeit auch beim genauen Blick.