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Finanzierung » Sub Prime – kein Thema?

Schon seit Mitte des Jahres überschlagen sich die Nachrichten – und Ereignisse – zu den Hypothekenfinanzierungen in den USA und ihren Finanziers überall auf der Welt. Bei der Akquisitionsfinanzierung soll alles beim Alten bleiben? Wohl kaum. Wir sehen seit einigen Wochen die ersten Anzeichen für ein Anziehen der „Konditionen“ bei der Akquisitionsfinanzierung im Mittelstand. Wobei wir mit Konditionen nicht so sehr die Zinsen meinen sondern das Volumen der Kredite, das für einzelne Transaktionen bereitgestellt wird. Es hängt u. a. ab von der Höhe des operativen Ergebnisses. Bei der sog. Verschuldungshöhe, also dem Kreditbetrag, wird nicht mehr der sechsfache oder gar siebenfache EBITDA akzeptiert. Wir sind wieder auf dem Boden der Tatsachen und bei Werten mehr oder weniger deutlich unter fünf. Das wird schon bald eine Folge bei den Kaufpreisen haben. Sie werden auch im Mittelstand bald wieder sinken. Wohl dem, der sein Unternehmen bis zur Jahresmitte verkauft hat. Bei guter Konjunktur, mit guten Perspektiven und bei hohen Marktpreisen. Aber das weiß man immer erst hinterher. Wir auf der Käuferseite sehen die Korrektur positiv. Aber wir haben keinen Anlass zur Freude. Denn die Finanzierungsbedingungen werden schwieriger. Aber das haben wir ja gerade schon gesagt.